Hintergrund
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
16.09.2016 | Meppener-Tagespost
Netzausbau geht voran
Schnelleres Internet Bis zu 100 MBit/s für 1000 Haushalte in Haselünne
Haselünne. Nach einem Netzausbau durch die Telekom können in Haselünne bis zu 1000 Haushalte schnelleres Internet nutzen. Durch neu verlegte Glasfaserkabel sind in einigen Ortsteilen jetzt Geschwindigkeiten von bis zu 100Mbit je Sekunde möglich. Für Haselünnes Bürgermeister Werner Schräer ist der durch die Telekom erfolgte Netzausbau ein freudiges Ereignis. „Der Wunsch nach Internet ist heute so groß wie der Wunsch nach Fernsehen vor vielleicht dreißig oder vierzig Jahren“, sagte Schräer bei einem Treffen mit den zuständigen Mitarbeitern des Unternehmens. Gerade die Versorgung abgelegener Siedlungen und Ortsteile sei in Haselünne – wie auch in der Region insgesamt – nicht überall zufriedenstellend. Der vom Unternehmen in Eigeninitiative vorangetriebene Netzausbau sei daher nur zu begrüßen. Datentransport in Lichtgeschwindigkeit Zur Realisierung der Maßnahme, deren Kosten im höheren sechsstelligen Bereich lagen, wurden auf einer Gesamtstrecke von sieben Kilometern neue Glasfaserkabel in die Erde gelegt. Diese enden in sogenannten Kabelverzweigern (KVZ). Von dort können die mit Lichtgeschwindigkeit eintreffenden Daten via VDSL-Technologie in die einzelnen Haushalte verteilt werden. In den KVZ, die ans Glasfasernetz angeschlossen wurden, prangen nach Angaben von Figen Öz, der zuständigen Vertriebsbeauftragten der Telekom, ab sofort Aufkleber mit der Aufschrift „schnelles Internet drin“. In zwei Etappen wurde die aktuelle Maßnahme des Telekommunikationsunternehmens umgesetzt. Bereits zum August sind in verschiedenen Bereichen der Stadt Haselünne 140 Haushalte ans Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen worden. Für weitere rund 900 Haushalte erfolgt die Freischaltung am 18. September. Weiterlesen: Bund gibt 21 Millionen Euro für schnelleres Internet im Emsland Freie Anbieterwahl Obschon in Eigenregie ihres Unternehmens betrieben, bleibe die Anbieterwahl frei, erklärte Öz. „Ein exklusives Vermarkungsrecht streben wir nicht an.“ Betroffen vom jüngsten Netzausbau sind vor allem Gebiete in Bückelte und Andrup, perspektivisch ist zudem ein Ausbau im Bereich Ulmenweg/Ahornstraße angedacht. Johannes Rieken aus der Abteilung Planung Technische Infrastruktur (PTI) warb unterdessen dafür, bei Tiefbauarbeiten auf Privatgrundstücken Leerrohre ins Erdreich einzubringen. „Auch in Bereichen, in denen derzeit noch kein Ausbau geplant ist, ist das sinnvoll“, sagte Rieken. Bei späteren Verkabelungsarbeiten müsse das ausbauende Unternehmen dann nur noch die neuen Kabel einblasen – „dadurch können erhebliche Kosten gespart werden.“
aktualisiert von Benedikt Hesemann, 28.09.2016, 10:33 Uhr

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
Suche